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Beiträge zur tibetischen Erzählforschung (BTE)

herausgegeben von Prof. Dr. Dieter Schuh, Band 8

Monika Kretschmar: Erzählungen und Dialekt der Drokpas aus Südwest Tibet, 1986, 596 Seiten, 86,-- Euro.

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Ein weites Grasland im Südwesten Tibets, eingebettet zwischen der Einöde des Dschangtang im Norden und den  nepalischen Hochgebirgsregionen Dolpo und Mustang im Süden, ist die Heimat der Drokpas. Dieses Gebiet, das Bawa und Bongba Tshogu genannt wird, pflegten die Drokpas - die tibetischen Viehzüchter seit eh und je mit ihren Herden zu durchziehen, wobei sie in einer festgelegten Abfolge zu den verschiedenen Jahreszeiten die weit auseinan¬derliegenden Weideplätze aufsuchten. Des Lesens und Schreibens unkundig, sind sie die idealen Träger einer mündlichen Überlieferungstradition von Volkserzählungen.

Von einigen der in Nepal im Exil lebenden Drokpas konnte eine Vielzahl ihrer Märchen, Schwänke und Sagen auf Tonband aufgenommen werden. Zwanzig dieser oralen Erzählungen werden hier vorgestellt, die getreu dem Original verschriftet und wörtlich übersetzt wurden. Diese zwanzig Geschichten bildeten die Grundlage für eine sprachwissenschaftliche Untersuchung des bis dahin noch unbekannten Dialekts der Drokpas aus Bawa und Bongba Tshogu, bei der die  grammatischen Strukturen auf einer rein deskriptiven Darstellungsebene beschrieben wurden. Außerdem wird ein Belegstellenwörterbuch gegeben, in dem sämtliche Lexeme des Textmaterials nebst deren grammatischen Formen mit allen Stellenangaben verzeichnet sind. Diese Bearbeitung kann eine Grundlage für eine weiterführende linguistische Auswertung darstellen sowie für volksliteraturkundliche Fragestellungen von Nutzen sein.

Die Verfasserin war Mitarbeiterin des Instituts für Sprach- und Kulturwissenschaft Zentralasiens an der Universität Bonn. Sie hat sich wiederholt zu längeren Forschungsreisen in Nepal aufgehalten, wo sie Volkserzählungen tibetischsprachiger Gruppen sammelte.

 

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